Oldtimer- Youngtimer- & US Car IG. Kropp von Bodo Cadillac
                    Oldtimer- Youngtimer- & US Car IG. Kropp von Bodo Cadillac                                         

Aktuelles aus der Szene           (alle Berichte ohne eine Gewähr auf ihre Richtgkeit)

am 15.09.2018 findet wieder das US Car Treffen im El Dorado Templin statt und wir freuen uns bereits jetzt auf viele, fahrende Legenden.
Ab 10.00 Uhr öffnen sich für Euch unsere Tore und Ihr könnt direkt mit Euren Cars in unsere Stadt fahren. Die Westenstadt El Dorado bietet Euch passend zu Euren fahrenden Legenden eine ultimative, amerikanische Kulisse und wir haben ein hammerstarkes Programm am Start:

Fotoshooting mit Girls & Cars
Livemusik
US BBQ aus dem Smoker
El Dorado Style Award für das beste US Car
Action on Stage
Gemeinsame Ausfahrt

 

Wir freuen uns auf ein tollen Tag und freuen uns darauf, wenn Ihr dabei seid!

 

 

 

 

 

 

 

           

Stefan Röhrig

Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA)/German Association of the Automotive Industry
Leiter Fachbereich Historische Fahrzeuge/Head of Department Vintage Vehicles
Behrenstr. 35, 10117 Berlin

SI T Z U N G S                  P R O T O K O L L

 

ZEIT: 29. Juni 2018, 12:00 bis 15:00 Uhr

 

ORT: Deutschen Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum E.400 Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin

ANWESEND: vgl. Teilnehmerliste

 

 

 

 

TOP 1 Eröffnung der Sitzung & Begrüßung

Carsten Müller | MdB

 

Carsten Müller begrüßt alle anwesenden Mitglieder aus allen Fraktionen des Hauses, bis auf die Grünen, sowie die anwesenden Gäste des Parlamentskreises Automobiles Kulturgut (PAK). Besonders begrüßt er den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger, MdB, der erstmals in dieser Funktion am PAK teilnimmt. Zudem nimmt Gero Storjohann, MdB kurzfristig an der Sitzung teil, um über eine Petition im Petitionsausschuss des Bundestages zu berichten.

 

Vor Eintritt in die Tagesordnung berichtet der Vorsitzende von einem unmittelbar vor dem PAK stattgefundenen Gespräch mit Johannes Götze und den Vertretern der Prüforganisationen zum Thema Kennzeichen. Es wurde vereinbart, dass die Prüforganisationen ein Papier zum Thema technische Erfordernisse für Ausnahmegenehmigungen bei der Erteilung von Kennzeichen erarbeiten. Auf Grundlage dieses Papiers wird Carsten Müller das Gespräch mit der Leitung des Verkehrsministeriums suchen, um weiter an der Lösung dieser langwierigen Fragestellung zu arbeiten.

 

In diesem Kontext hat Carsten Müller den Kollegen Gero Storjohann eingeladen, da der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eine Petition zum Thema Klebekennzeichen behandelt. Gero Storjohann berichtet, dass die Petition zum Klebekennzeichen zur Stellungnahme an das Bundesverkehrsministerium verwiesen wurde. Erwartungsgemäß wird darin auf die Zuständigkeit der Bundesländer in Zulassungsfragen verwiesen. Der Petitionsausschuss sieht die uneinheitliche bundesweite Regelung kritisch und sucht nach Lösungen einer einheitlichen Handhabe. Gero Storjohann

 

wird Carsten Müller über den Fortgang informieren. Der Vorsitzende bietet seinerseits die Unterstützung des PAK bei der Suche nach Lösungen an.

 

In diesem Zusammenhang bezieht sich Carsten Müller erneut auf das vorherige Gespräch mit den Prüforganisationen. Dort wurde berichtet, dass aufgeklebte Buchstaben auf Kennzeichenschildern zulässig sind. Gemeinsam mit Johannes Götze, der AG Kennzeichen sowie den Prüforganisationen wird der PAK das Thema weiter vorantreiben und Gespräche mit dem Bundes- und den Landesverkehrsministerien auf Grundlage der Vermerke anstreben.

 

 

TOP 2 Bericht der Bundesregierung

Steffen Bilger | BMVI

 

Steffen Bilger dankt dem Parlamentskreis für die Einladung und freut sich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit. Das Thema automobiles Kulturgut nimmt im Bundesministerium einen hohen Stellenwert ein, ganz besonders durch den Bundesminister als einem der Mitbegründer des PAK. Vorab betont der Staatssekretär, dass sich der PAK oder die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jederzeit mit Anregungen und Fragen an ihn wenden können.

 

Unstrittiger Grundkonsens des BMVI ist es, das Anliegen des automobilen Kulturguts weiterhin zu unterstützen und bei der Entwicklung der Mobilität der Zukunft darauf zu achten, auch das historische Erbe auf den Straßen erlebbar zu halten. Das trifft beispielsweise auf Themen wie autonomes Fahren, sicherheitsrelevante Assistenzsysteme, Digitalisierung der Verkehre, alternative Kraftstoffe oder Fahrverbote zu. Das Bundesverkehrsministerium wird sich im Sinne eines guten Miteinanders für die Belange für historische Fahrzeuge einsetzen.

 

Steffen Bilger verweist auf einige Beispiele der guten Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und dem PAK. So konnte durch eine Klarstellung im Regelwerk eine gute und praktikable Lösung beim Thema Sonn- und Feiertagsfahrverbote für den gewerblichen Güterkraftverkehr gefunden werden. Im Bezug auf die Mitnahme von erteilten Kennzeichen bei Umzug in einen anderen Landkreis könnte möglicherweise das gegenwärtige Modellprojekt „i-Kfz im Fahrzeugzulassungswesen“ auch den Fahrzeugbesitzern von Oldtimern helfen und regelmäßig wiederkehrenden Zulassungsproblemen mit lokalen Behörden entgegenwirken. Da die Sicherstellung der Verkehrssicherheit maßgebliche Priorität im Ministerium genießt, ist eine Verlängerung des Intervalls für die technische Untersuchung von Kraftfahrzeugen für Oldtimer gegenwärtig nicht denkbar. Die

 

 

Mangelquote an älteren Fahrzeugen ist hoch und zweijährige Untersuchungen haben sich bewährt. Im Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit von großer Bedeutung ist für Lastkraftwagen die vom Bundesverkehrsminister initiierte "Aktion Abbiegeassistent", die Abbiegeunfälle reduzieren soll und sich auch auf historische Nutzfahrzeuge auswirken kann.

 

Stefan Röhrig regt eine Neubefassung des Ministeriums mit den Wechsel- sowie Kurzzeitkennzeichen an, denn die Wechselkennzeichen finden aufgrund der aktuellen Bestimmungen keine Verbreitung und sind auch für historische Fahrzeuge nicht interessant. Die Novelle der Fahrzeug-Zulassungsverordnung 2015 habe dazu geführt, dass die Kurzzeitkennzeichen für Oldtimer nicht mehr verwendbar sind.

 

Steffen Bilger stimmt den Ausführungen zum Thema Wechselkennzeichen zu, die bereits im Zuge der Novelle sehr kontrovers im Verkehrsausschuss des Bundestages debattiert wurden. Die gegenwärtige Nutzung ist nicht zufriedenstellend und daher sollte über eine Befassung mit dem Thema nachgedacht werden. Carsten Müller regt an, die Wechselkennzeichen mit in den Vermerk zum gemeinsamen Gespräch mit dem BMVI zu nehmen. Gleichzeitig schildert er noch einmal die Situation, die 2015 zur Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung führte. Die Gründe, die damals zur Verschärfung führten, verhindern seiner Ansicht nach eine Änderung und erleichterte Zuteilung für historische Fahrzeuge zum jetzigen Zeitpunkt. Dennoch sollte das Thema weiter im Fokus bleiben.

 

Alexander Gregor bittet um eine Stellungnahme, ob die Gesetzgebung pro Fahrradverkehr im Land Berlin sich auf Überlegungen des Bundesverkehrsministeriums auswirkt oder sogar ähnliche Regelungen zur Privilegierung des Fahrrads im BMVI angedacht werden. Steffen Bilger betont, dass die Landesgesetzgebung Berlin keine Auswirkungen auf bundespolitische Überlegungen für den Fahrradverkehr hat. Der Bund ist mit dem Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) 2020 gut aufgestellt und hat damit Handlungsfelder mit wesentlichen Handlungserfordernissen zur Weiterentwicklung des Radverkehrs benannt. Zentrales Anliegen des Ministeriums bleibt eine gemeinsame Entwicklung der Mobilität aller Verkehrsträger.

 

Stephan Joest bittet im Kontext der digitalisierten Verkehre der Zukunft frühzeitig zu bedenken, dass die dazu anstehenden Regelungen keinen Ausschluss historischer, analoger Fahrzeuge aus dem Straßenverkehr zur Folgen haben dürfen. Steffen Bilger betont den Stellenwert, den das automobile Kulturgut nicht nur auf der Leitungsebene des Ministeriums genießt. Er stimmt zu, dass die gesetzgeberischen Regelungen zur digitalen Transformationen der Verkehre frühzeitig und umfassend durchdacht werden müssen, auch wenn ein vollautonomer Straßenverkehr nicht absehbar ist. Realistischer sind derzeit

 

Konzepte zum automatisierten Fahren. Aber unabhängig von Automatisierungsgrad bleibt es Ziel des Bundesverkehrsministeriums, historische Fahrzeuge auf den Straßen erlebbar zu halten.

 

Carsten Müller dankt dem Staatssekretär für seine Ausführungen und freut sich auf die konstruktive Zusammenarbeit.

 

 

TOP 3 Bericht aus dem Europäischen Parlament

Bernd Lange | MdEP

 

Bernd Lange berichtet dem Parlamentskreis von den oldtimerspezifischen Themen im Europäischen Parlament sowie der Arbeit der European Parliament Historic Vehicles Group (HVG). Aufgrund der bevorstehenden gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen der Zukunft ist für den Herbst 2018 geplant, ein Positionspapier zum Thema „Historische Fahrzeuge im Jahr 2030“ zu präsentieren.

 

Bisheriger Arbeitsschwerpunkt der HVG war eine europaweit gültige Definition historischer Fahrzeuge, da der Begriff in den Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich ausgelegt wurde. Auf Grundlage der deutschen Regelung zu H-Kennzeichnung wurde diese erarbeitet und bereits in die 2014‘er Richtlinie zur regelmäßigen technischen Überwachung, die ab 20. Mai 2018 zur europaweiten Anwendung kommt, berücksichtigt. Diese Definition soll sukzessive in die europäische Gesetzgebung einfließen. Die Wichtigkeit einheitlicher Regelungen wird durch den europaweiten Flickenteppich bei Umweltzonen deutlich. Selbst innerhalb einzelner Mitgliedsstaaten gelten unterschiedliche Ausnahmebestimmungen für historische Fahrzeuge.

 

Martin Stromberg führt aus, dass die Oldtimerdefinition der Richtlinie zur regelmäßigen technischen Überwachung im Widerspruch zum § 23 Straßenverkehrs-Zulassungs- Ordnung (StVZO) stehen könnte. Bernd Lange sieht diesen Widerspruch nicht, da die Ausführungen der Richtlinie sehr präzise die Oldtimerregelungen darstellen und auf den deutschen Bestimmungen zum H-Kennzeichen basieren. Matthias Gerst ergänzt, dass die Folgeabsätze der Richtlinie die ersten Ausführungen sehr gut dahingehend ergänzen, was genau einen Oldtimer ausmacht und auf Seiten der Prüforganisation keine Probleme resultieren.

 

Der weitere Fokus der Arbeit, führte Bernd Lange aus, liegt auf dem europaweiten Zollkodex sowie der bekannten Thematik „REACH“. Vor allem für den Erhalt von historischen Fahrzeugen kommt es bei REACH darauf an, Ausnahmen bzw. vereinfachte

 

Zulassungsverfahren für Hersteller von benötigten Ersatzteilen zu ermöglichen, da sie auf bestimmte Chromverbindungen nicht verzichten können. Er und die HVG werden sich dahingehend weiter einbringen.

 

Der Zollkodex wird europaweit von einzelnen Zollbehörden leider ebenfalls sehr unterschiedlich ausgelegt. Auf europäischer Ebene geht es darum, im Zollkodex die Definition historischer Fahrzeuge zu verankern, um vor allem im Hinblick auf Instandsetzung und Wiederaufbau Rechtssicherheit zu gewährleisten. Matthias Gerst unterstreicht die Wichtigkeit. Denn beispielsweise muss im Zollamt Bremerhaven aus jeder Fahrzeug-Klimaanlage das Kältemittel R134a komplett abgelassen werden, bevor ein Fahrzeug den Hafen und das Zollamt verlassen darf. Über andere europäische Zollämter kann eine Einfuhr des gleichen Fahrzeugs völlig problemlos vorgenommen werden. Bernd Lange wird den Sachverhalt auf europäischer Ebene prüfen. Grundlage für die Anweisung des Zollamtes ist die Richtlinie über Emissionen aus Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen aus dem Jahr 2006 und dem seit dem Januar 2017 resultierendem Verbot. Stefan Röhrig verweist in diesem Kontext auf das Hauptzollamt Hannover, dass bei strittigen Fragen Auskunft geben kann. Aufgrund der Komplexität regt er an, die Thematik Kältemittel auf die PAK-Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen. Carsten Müller hat zum Thema Kältemittel bereits Gespräche mit einem Hersteller geführt und verweist auf die besondere Bedeutung der Thematik im Bereich Oldtimer. Während bei Neufahrzeugen Klimaanlagen auf CO2-Basis verwendet werden, bieten sich für historische Fahrzeuge kaum Alternativen. Peter Diehl ergänzt, dass das Umweltbundesamt vor dem alternativ angebotenen Kältemittel R1234yf wegen Toxizität und Feuergefahr warnt. Auch das Europäische Parlament wird sich weiter mit den Kältemitteln befassen.

 

Carsten Müller hebt die resultierende Preisexplosion bei R134a hervor, ebenso die in der Gesamtbetrachtung stärker zu gewichtenden Faktoren Lebenszeit, Verflüchtigung und Produktion außerhalb Europas. Das Thema wird in der nächsten Sitzung mit eigenem Tagesordnungspunkt aufrufen. Carsten Müller schlägt vor, die beiden Hersteller von R134a einzuladen.

 

Peter Schneider bittet um Einschätzung, ob Deutschland sich für eine Ausnahme historischer Fahrzeuge von Eurovignetten-Richtlinie einsetzen kann. Christian Theis wird das Thema im Bundesverkehrsministerium einbringen.

 

Der Vorsitzende verweist in diesem Zusammenhang auf die rechtssichere Verwendung der 07er-Kennzeichen im europäischen Ausland. Bernd Lange führt aus, dass rein formal nur zugelassene Fahrzeuge die Grenzen passieren dürfen. Mit dem 07er-Kennzeichen fehlen die EU-Zulassung sowie die technische Überwachung und daher sind die 07er-Fahrten

 

streng begrenzt und reglementiert. Da diese Regelungen auch die Teilnahme an Oldtimertreffen, Ausfahrten und Rallyes umfassen und diese in einem gemeinsamen Europa in andere EU-Länder führen könnten, wird für diese Zwecke ein klares Papier benötigt. Bernd Lange wird sich auf europäischer Ebene weiter aktiv für eine rechtssichere Regelung einsetzen ist bereits im Gespräch mit der Europäischen Kommission. Carsten Müller sichert die Unterstützung des PAK zu.

 

 

TOP 4 Bericht zur IfD-Allensbach Oldtimer-Studie 2017/2018

Michael Kaiser | Oldtimer Markt

 

Michael Kaiser stellt umfangreich die erarbeitete Studie vor und leitet Thesen zur Zukunft des Oldtimersektors ab. Einen Auszug der Studie wird dem Protokoll erneut beigefügt.

 

Die IfD-Allensbach Oldtimer-Studie ist die größte und umfangreichste Untersuchung zum Thema Oldtimer im deutschsprachigen Raum. Michael Kaiser führt zur Methodik der Studie aus und leitet aus den Ergebnissen verschiedene Trends ab. Zwar ist das Oldtimerinteresse in der Gesellschaft weiterhin beachtlich, aber insgesamt rückläufig. Die Kernzielgruppe für Besitzer und Besitzerinnen von historischen Fahrzeugen nimmt ab. Auch die Youngtimer finden immer weniger begeisterungsfähige Interessierte. Insgesamt belegt die Studie eine Abnahme der Bedeutung des Oldtimers in der Gesellschaft, aber auch des allgemeinen Interesses am Auto insgesamt. In den Ergebnissen ist der demografische Wandel ablesbar, etwa fehlt bei steigendem Altersdurchschnitt der zu begeisternde Nachwuchs.

 

Michael Kaiser sieht in den Ergebnissen der Studie aber noch keinen allgemeingültigen Beleg einer grundlegenden Trendwende, da die Befragung im Herbst 2017 erfolgte. Zu diesem Zeitpunkt war die allgemeine Nachrichtenlage bestimmt von negativ besetzten Themen Abgasskandal und Fahrverbot. Dieses kritische Umfeld muss bei der Bewertung berücksichtigt werden. Die Studie muss für endgültige Schlüsse mit der nächsten Studie ins Verhältnis gesetzt werden. Zentrales Anliegen kann es dennoch nur sein, sich mit den Trends und deren Folgen zu befassen sowie Antworten auf diese Fragen zu finden.

 

In der Diskussion im PAK ergänzt Michael Kaiser die Ergebnisse noch mit Erkenntnissen, die sich bei der Erhebung der Daten zur Studie oder aus Datenbanken des Verlages ergeben. So nimmt die Zahl der in der Onlinedatenbank gelisteten Oldtimerveranstaltungen, entgegen der allgemeinen Wahrnehmung, ab. Die Datenerhebung belegt zudem, dass sich das Einstiegsalter in den Oldtimerbereich in den letzten 20 Jahren deutlich verschoben hat. Ende der 90er Jahre lag das durchschnittliche

 

Einstiegsalter in den Oldtimerbereich mit 30 Jahren noch zehn Jahre unter dem heutigen Alter.

 

Der Parlamentskreis dankt Michael Kaiser für die ausführliche und sehr kompetente Darstellung der Studienergebnisse und vor allem der VF Verlagsgesellschaft mbH für den Einsatz sowie die außergewöhnliche Bereitschaft, diese Studie regelmäßig zu erstellen.

 

Michael Eckert gibt zu bedenken, dass die Bedeutung einer individuellen Motorisierung nicht mehr den Stellenwert in der Gesellschaft hat wie noch eine Generation zuvor. Anstelle des Führerschein oder Fahrzeugs ist heute eher ein Smartphone relevant. Darüber hinaus erschweren einige Hindernisse jede aufkommende Fahrbegeisterung, wie etwa das Fehlen einer Versicherung für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen für unter 25-Jährige. Michael Eckert appelliert an die Versicherungswirtschaft diese Altersgrenzen zu überdenken und neu zu bewerten. Wolfgang Blaube bekräftigt die Forderung an die Versicherungswirtschaft. Immer weniger Jugendliche machen einen Führerschein und sehen sich anschließend der Versicherungsthematik für Fahranfänger konfrontiert. Ulf Schulz verweist auf die Notwendigkeit neuer Konzepte und Angebote, um Jugendliche für historische Fahrzeuge sowie die Clubszene zu begeistern. Das durchschnittliche Alter zur Erlangung des Führerscheins ist gegenwärtig schon bei 28 Jahren und belegt die Veränderungen in der Gesellschaft. Achim Gandras regt als Einstieg die Kriterien der Führerscheinklasse A1 – Zweiräder 125 ccm - erneut zu diskutieren. In seinem Umfeld ist das Interesse der Jugend für Zweiradführerscheinen unverändert hoch, auch in jungen Jahren. Martin Stromberg gibt zu bedenken, dass es aktuell nicht die Clubkultur ist, die die Jugend anspricht. Winfried Seidel geht davon aus, dass sich viele Veranstaltungen von der Szene gar nicht abbilden lassen, beispielsweise das Treffen und die Ausfahrt mit Freunden – ohne Club und großer Organisation. Carl Christian Jancke unterstützt die Vorredner und setzt sich für neue Ideen und Angebote ein, die die jungen Leute abholen und für die Themen interessieren.

 

Stephan Joest ergänzt, dass diese gesellschaftliche Entwicklung nicht nur in Deutschland und auch in anderen Bereichen zu beobachten ist. Die Medien haben umfangreiche Erfahrungen mit den geänderten Nutzerverhalten im Kontext der Digitalisierung gesammelt und mussten neue Geschäftsmodelle entwickeln. Auch scheint die Bedeutung von Blogger und Influencer der Oldtimerszene noch nicht gänzlich bewusst.

 

Carsten Müller schlägt dem PAK vor, in eine der nächsten Sitzungen sowohl Vertreter der Versicherungswirtschaft als auch mögliche Influencer einzuladen, um die Zukunftsthemen mit Ihnen zu diskutieren.

 

TOP 5 Austausch zum Thema Zustandsnoten

Carsten Müller | MdB

 

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit sowie der terminbedingten Abwesenheit von mehreren Arbeitsgruppenmitgliedern wird der TOP in die nächste Sitzung verschoben.

 

 

TOP 6 Verschiedenes

 

Aktuelle Entwicklungen IAK – Initiative Automobile Kultur e.V.

Carsten Müller | MdB

 

Georg Sewe bittet um einen aktuellen Sachstand zum IAK Initiative Automobile Kultur e.V. Carsten Müller berichtet von seinen mehrfachen Versuchen, eine Vorstandssitzung zu organisieren. Unabhängig davon laufen die Gespräche mit der UNESCO weiter, um die verbrieften Schwächen des ersten Antrags zu beseitigen. Die Gespräche bestätigen, dass das innerhalb der verfügbaren Zeit noch erreichbar sein kann.

 

Stephan Joest berichtet dem PAK über seine Teilnahme an der FIA-Frühjahrs-Sitzung Ende April 2018. Den FIA-Mitgliedern der internationalen historischen Kommission (CHI, Commission Historique Internationale) trug er u.a. über den Erhalt des "digitalen Kulturguts Automobil" sowie zu der notwendigen Integration historischer Fahrzeuge in Mobilitätskonzepte der Zukunft vor, um fahrendes Kulturgut weiter im Straßenbild erlebbar zu halten. Die FIA wird das Thema weiter verfolgen.

 

Termine

 

Die nächste Sitzung des Parlamentskreises findet

 

Freitag, 19. Oktober 2018, 12:00 Uhr

im Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer Straße 1, 10117 Berlin,

Saal PLH E.400.

 

 

Carsten Müller schließt die Sitzung um 15:00 Uhr.

Kropp am 24.07.2018

An alle Opel Liebhaber!

Folgender Wunsch erreicht mich, evtl. kann jemand der Braut helfen!

Bodo Cadillac

Hallo,
>
> ich habe da mal eine Frage.
>
> Am 1.9.18 heirate ich einen riesen Opel-Fan. Er liebt jedoch
> hauptsächlich die älteren Modelle.
>
> Auf der Suche nach einem Brautwagen konnte ich ihn bislang nicht von
> anderen Marken überzeugen und einen hübschen Oldtimer von Opel habe
> ich nicht auf den offiziellen Seiten gefunden.
>
> Mein Favorit wäre ein Diplomat. Kennen Sie eventuell jemanden der ein
> passendes Auto hat und uns damit eine halbe Stunde am 1.9.18 Fahren
> würde. Wir kommen aus Niedersachsen, Lankreis Nienburg.
>
> Vorab vielen Dank für Ihre Hilfe.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Lisa Günzel

 
0152/31709096

 

 

 

Liebe Oldtimerfreunde,

wer Kay helfen kann, möchte sich doch direkt bei ihm melden!

Liebe Grüsse

Bodo Cadillac

 

Mir schrieb Kay Kulke:

 

Hallo Bodo,

für die Produktion eines neuen „Jussi Adler-Olsen“ Krimis mit dem Titel „Verachtung“, suchen wir für unsere Dreharbeiten auf Fehmarn noch nach einem Fahrzeug mit Baujahr um 1950 - 1960.
Ein Referenzfoto habe ich angehängt. Vielleicht kannst Du uns in der Angelegenheit ja helfen
Herzlichen Gruß
 
Kay Kulke

Props Master
"The Purity of Vengeance“

Zentropa Hamburg GmbH
Eppendorfer Weg 57A 
20259 Hamburg

 

Contact details:

Kay@filmarchitekt.tv
+49 170 321 4328
 

 

 

 

 

 

Suchmeldung nach einem entwendeten Oldtimer aus Kropp, einem Plymouth Signet 200, Baujahr 1964!

 

Da ist doch unserem Oldtimerfreund Egon aus Kropp ein dickes Missgeschick unterlaufen:

 

Kurz nach Pfingsten diesen Jahres wurde ihm in Kropp sein amerikanischer Oldtimer entwendet.

Es handelt sich um seinen: Plymouth Signet 200, Baujahr 1964, ein 2züriges Cabriolet, 2 türig, 4 Sitzer, schwarzes Stoffdach mit Persenning, Besonderheit: Push – Button – Automatik, eine seltene Druckknopf- Schaltautomatik links am Armaturenbrett! Lackfarbe: weinrot, metallic, 13 Zoll Weisswandreifen mit Chromblenden, Motor: Plymouth 6 Zylinder Reihe, Wasserkühlung, 2,7 Liter Hubraum, 101 PS

 

Zwei unbekannte männliche Täter zeigten Interesse an dem Fahrzeug und erschlichen sich das Vertrauen von Egon. Nachdem ihnen das Fahrzeug ausgehändigt wurde, um eine Hauptuntersuchung durchzuführen, brachten sie das Fahrzeug nicht wie vereinbart zurück!

 

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei männliche Personen im Alter zwischen 25 und 30 Jahren. Sie waren schon vor Pfingsten in Kropp unterwegs mit einem grünen, älteren Lkw mit einer Firmenaufschrift. Am Fahrzeug waren RD- Kennzeichen angebracht. Die Männer gaben vor, Dacharbeiten, aber auch andere Arbeiten, rund ums Haus durchzuführen.

 

Die Kripo fragt: Wem ist um Pfingsten in Kropp so ein Fahrzeug aufgefallen? Wer hat eventuell Arbeiten durch die beschriebenen Männer ausführen lassen? Wer kann über den jetzigen Aufenthalt des Oldtimers Hinweise machen. Hinweise bitte an die Kripo Schleswig unter 04621- 84- 402, jede andere Polizeidienststelle oder den Polizeiruf 110.

 

Bitte, verbreitet unsere Suche auch bei Euren Freunden und auf Facebook.

 

 

 

 

 

 

 

 

Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung

Oldtimerkennzeichen jetzt auch als Saisonkennzeichen

 

Berlin, 15. Februar 2017 Oldtimerkennzeichen können nun auch als Saisonkennzeichen ausgeführt werden. Diese Regelung wurde am 10.02.2017 vom Deutschen Bundesrat in letzter Instanz verabschiedet.

In der 953. Sitzung des Bundesrats beschloss dieser die in Drucksache 770/16 vorgeschlagene Dritte Verordnung zur Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften. In der schwerpunktmäßig auf die internetbasierte Zulassungsform eingehenden Verordnung wird u. a. auf die Möglichkeit hingewiesen, dass Oldtimer mit H-Kennzeichen auch Anspruch auf ein Saisonkennzeichen haben. So heißt es auf Seite 3 der Verordnung:

§ 9 Absatz 3 [der bisherigen Verordnung, Anmerkung des Verfassers] wird wie folgt geändert:

a) Satz 4 wird wie folgt gefasst.

Auch Oldtimerkennzeichen nach Absatz 1 […] können als Saisonkennzeichen zugeteilt werden.“

Zu den möglichen Veränderungen bei den Einnahmen der Kraftfahrzeugsteuer wird ausgeführt:

Infolge der Klarstellung in der FZV, dass Oldtimerkennzeichen als Saisonkennzeichen ausgeführt werden können, ist von einer großen Inanspruchnahme dieser Kombination auszugehen. Dies hat Mindereinnahmen bei der Kraftfahrzeugsteuer zur Folge.

Der Gesetzgeber geht also davon aus, dass die Möglichkeit des Saisonkennzeichens von Oldtimerfahrern stark genutzt wird.

In den Kommentierungen zu den Änderungen der FZV wird auf das Thema wie folgt eingegangen:

Zu Artikel 1 Nummer 5 (§ 9 Abs. 3 FZV)

Mit der Neufassung von Satz 4 soll klargestellt werden, dass die Kombination von Oldtimerkennzeichen und Saisonkennzeichen zulässig ist. Stimmen in der Literatur hatten anderes aus einer älteren Gesetzesbegründung hergeleitet. Für ein Verbot dieser Kombination ist aber kein sachlicher Grund ersichtlich.


 

Im Rahmen der Anhörung zu dieser Änderungsverordnung hatte sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) weiterhin dafür eingesetzt, die Neuregelung für die Kurzzeitkennzeichen zu überdenken. Diese sieht u. a. vor, dass als Voraussetzung für die Erteilung eines Kurzzeitkennzeichens eine gültige HU nach § 29 StVZO nachgewiesen werden muss. Diesem Vorschlag wurde vom Gesetzgeber nicht entsprochen.


 

 

Vor- und Nachteile des Roten 07-Kennzeichen


Die rote 07er-Nummer kann für bis zu 10 Fahrzeuge genutzt werden. Eine Ausgabe erfolgt seit 2007 nur für Fahrzeuge, deren erste Zulassung mehr als 30 Jahre zurück liegt.

Alle Fahrzeuge für die nach einer Zulassung das rote 07-Kennezeichen genutzt werden sollen, müssen eine zeitnahe erfolgreiche Hauptuntersuchung bestanden haben.

Eine weitere Hauptuntersuchung ist nicht erforderlich. Für die technische Zuverlässigkeit undSicherheit ist der Halter verantwortlich, wie z. B. Bremsen, Leuchten, Reifen und Blinker.


Das rote 07-Kennzeichen berechtigt zur Teilnahme an Oldtimer-Veranstaltungen. Ebenso sind Prüfungs-, Probe- und Überführungsfahrten mit dem Kennzeichen möglich.

Fahrten im Alltag und Fahrten, zum Beispiel als Hochzeitsauto oder Vermietung sind nicht erlaubt:

Für den Nachweis der vorgeschriebenen Verwendung ist es sinnvoll, im Kofferraum immer Werkzeug und Ersatzteile mit zuführen!

Die Fahrten jedes einzelnen Fahrzeugs müssen in einem Fahrtenbuch dokumentiert werden. Schwierigkeiten kann es bei der Zulassungsstelle geben, wenn für unterschiedliche Fahrzeuge und Motorräder Kennzeichen in unterschiedlicher Größe aber gleicher Nummer benötigt werden!

Eine Fahrt ins Ausland mit dem roten 07-Kennzeichen ist möglich.

Es kann jedoch Probleme geben, da das Kennzeichen dort wegen Unkenntnis nicht offiziell anerkannt wird. Eine einheitliche EU-Regelung gibt es nicht.

Manche Zulassungsstellen können Auflagen bei der Vergabe des roten 07er Kennzeichens verlangen. Der Halter muss ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.

Die Kfz-Zulassungsstelle fordert auch einen Auszug aus der Verkehrssünderkartei des Antragstellers beim KBA an. Ebenso wird der Nachweis auf ein normal angemeldetes Kraftfahrzeug verlangt.

Von der Zulassungsstelle erhält man einen “besonderen Fahrzeugschein”. In diesen werden die dem Kennzeichen zuzuordnenden Fahrzeuge mit Angabe der Fahrgestellnummer eingetragen und amtlich abgestempelt.

Oft müssen Fahrzeuge, die mit der 07er-Nummer bewegt werden sollen, zur Registrierung bei der Zulassungsstelle vorgeführt werden. Auf jeden Fall muss ein Fahrzeug für den Betrieb mit einem 07-Kennzeichen vorher stillgelegt werden, damit es aus der Statistik des KBA in Flensburg verschwindet.


Für die Vergabe des Kennzeichens wird eine pauschale Kfz-Steuer, unabhängig vom Hubraum und Anzahl der angemeldeten Fahrzeuge festgelegt. Sie beträgt bei Pkw 191,73 Euro im Jahr und für Motorräder 46,02 Euro im Jahr.
Für die Kfz-Haftpflichtversicherung und Vollkaskoversicherung bieten verschiedene Versicherer spezielle Tarife an.

Die Prämie errechnet sich nicht nach Fahrzeugalter, KW (PS), Regional- oder Typenklassen und weiterer persönlicher Merkmale, sondern nach dem Fahrzeug mit dem größten Hubraum.

Auf jeden Fall sollte der Halter, der das rote Kennzeichen haben möchte, mit seiner zuständigen Zulassungsstelle vorher Kontakt aufnehmen, um alle Fragen und Auflagen zu klären.

Ein weiteres Problem ergibt sich, wenn die Oldtimer, die als Wechselkennzeichen rote 07-Kennzeichen bekommen sollen, unterschiedliche Größen für die Befestigung der Kennzeichen haben. Da bleibt wenig Raum für Ausnahmen bei der Zulassung.

 

Einschränkung der Nutzung mit 07er-Kennzeichen

In vielen Landkreisen und Städten muss die Verlängerung des roten 07er-Kennzeichens beantragt werden. In manchen Landkreisen wird es nach einer Probezeit unbefristet erteilt. Exakte Informationen dazu gibt es bei der zulässigen Zulassungsstelle.

Die Fahrtennachweise werden, wie in vielen Landkreisen und Städten üblich, einmal im Jahr von der Zulassungsbehörde kontrolliert. Auf Antrag des Halters kann das Prüfungsintervall bei geringem Fahrtenumfang auf zwei Jahre ausgeweitet werden.

Das 07er-Kennzeichen ist eine Art „Wechselkennzeichen“. Mit dem 07er-Kennzeichen können mehrere Fahrzeuge wie Autos, Lkw oder Traktoren sowie Motorräder und Kleinkraftrad, abwechselnd genutzt werden. Als Fahrzeugpapier erhält der Halter ein rotes Fahrzeugscheinheft, in das die Zulassungsbehörde die wichtigsten Daten der Fahrzeuge, die mit dem Kennzeichen bewegt werden, einträgt.

 

07er Kennzeichen eingeschränkte Verwendung

Fahrzeuge, die in Frage für das 07er-Kennzeichen kommen, müssen die gleichen Voraussetzungen erfüllen wie für das H-Kennzeichen. Sie müssen mindestens 30 Jahre alt und in gutem, originalem oder originalgetreuem Zustand sein. Besonders interessant ist das rote Kennzeichen für Besitzer sehr alter Kraftfahrzeuge, die zum Beispiel keine elektrische Anlage besitzen und aus diesem Grund die geltenden Zulassungsvorschriften nicht erfüllen. Ebenfalls attraktiv ist das rote Kennzeichen für Sammler, die mehrere Fahrzeuge besitzen und nur sporadisch fahren, denn der Kfz-Steuersatz beträgt pauschal 191 Euro pro Jahr.

Es gibt jedoch massive Nutzungseinschränkungen. So dürfen Fahrzeuge mit diesem Kennzeichen ausschließlich Oldtimer-Treffen und Veranstaltungen, die der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen, ansteuern. Ferner erlaubt sind „Probe- und Prüfungsfahrten sowie Fahrten zum Zwecke der Reparatur und Wartung.“ Zum Nachweis ist ein Fahrtenbuch zu führen.

Auch eine Hochzeitsfahrt fürs befreundete Pärchen, Einkaufstouren oder gar gewerbliche Nutzung ist verboten.

 

 

 

 

 

 

 

Erhebung zum roten Oldtimer-Kennzeichen

für 2015

 

 

07er-Kennzeichen bei Oldtimerbesitzern nach wie vor sehr beliebt

 

Eine Erhebung des Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zum 01.05.2015 hat einen Bestand von 54.508 07er-Kennzeichen ergeben. Wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilt, waren es vor fünf Jahren noch 56.104 der roten Oldtimer-Nummern, was einen Rückgang von 2,9 Prozent bedeutet.

Nach 2010 hat der VDA zum zweiten Mal das KBA gebeten, eine Ermittlung der Anzahl dieser Kennzeichen durchzuführen. Neben den 310.694 PKW mit H-Kennzeichen sind die Fahrzeuge mit 07er-Kennzeichen ein weiterer wesentlicher Teil im Gesamtbestand der Oldtimer. In 2010 wurde zusätzlich ermittelt, dass die Halter mit einem roten 07er-Nummernschild im Durchschnitt ca. 3,2 historische Fahrzeuge betreiben. Daraus lässt sich heute ein Gesamtbestand von ca. 171.000 Fahrzeugen ableiten.

Rote 07er-Kennzeichen sind besonders für Fahrzeughalter geeignet, die mehrere Oldtimer besitzen. Sie sind deshalb gerade bei Sammlern sehr beliebt. Die Besitzer können allerdings jeweils nur eines der angemeldeten Fahrzeuge mit dem 07er-Kennzeichen etwa bei Oldtimerveranstaltungen oder Probefahrten fahren. Die Voraussetzungen, um einen Oldtimer mit einem 07er-Kennzeichen anzumelden, sind die gleichen wie bei H-Kennzeichen: Die Fahrzeuge müssen mindestens 30 Jahre alt, im Originalzustand und verkehrssicher sein.

 

Bilder zu unserem verstorbenen                "Trabi Opa":

So fing alles an mit

 

unserem "Trabi Opa"

 

 

Der Trabant interessierte mich schon längere Zeit, besonders wegen der Karosserie und dem 2-Takt Motor. Im Januar 1990 sah ich eine Anzeige in der Zeitung: Trabant Bj. 1970 zu verkaufen. Ich kaufte den Trabi für 500,00 DM. Er war zugelassen und hatte das Kennzeichen für Potsdam: PO 13 – 00. In den nächsten Wochen habe ich den Trabi dann technisch überholt.

 

Nun kam die erste große Schwierigkeit: Man verweigerte mir auf der Zulassungsstelle die Anmeldung. Nur der Besitzer (wenn er im Westen wohnte) konnte ihn zulassen. Ich fuhr also wieder zum Verkäufer, leider war er nicht der Besitzer. Der soll aber irgendwo im Raum Rendsburg wohnen.

 

Nach ein paar Tagen hatte ich Erfolg: Die Familie wohnte in der Theodor Storm Straße in Hohn. Als die Tür sich öffnete, sagte ich: Guten Tag, Schmidt ist mein Name, ich habe ihren Trabi gekauft. Die Frau und ihre 4 jährige Tochter waren sehr erstaunt und konnten es gar nicht fassen. Ich wurde sehr freundlich aufgenommen, man bot mir Kaffee an und wir hatten uns viel zu erzählen.

 

Am nächsten Morgen fuhr ich mit Frau Fuß zum TÜV und zur Zulassungsstelle um den Trabi auf den Namen von Liane Fuß zu zugelassen. Am nächsten Abend kam Frau Fuß mit ihrem Mann Carsten vorbei. Als er den aufpolierten Trabi sah, schüttelte er nur mit dem Kopf. Da die Familie, besonders die Tochter Vivien, nicht wusste wie sie mich ansprechen sollten (es gab ja schon Oma & Opa) bin ich zum Trabi Opa ernannt worden. Seid dem sind wir gute Freunde.

 

Als Frau Fuß dann jeden Tag nach Neumünster zu einer Umschulung musste, hatten wir Vivien jeden Tag bei uns. Ich fuhr sie zum Kindergarten und später zur Moltkeschule nach Rendsburg. Dabei habe ich die ganze Verwandtschaft und viele Freunde kennen gelernt und überall bin ich der

 

Trabi Opa

 

 

 

 

 

 

 

 

Infos vom Fiero Stammtich:

 

Hallo Leute,

Die Bilder vom Stammtisch sind auf unserer Homepage www.fierotreff-stgt.de online.

Grüße

-Jens

IG Fiero Owners Deutschland, Stuttgart founded 1998 
+US Car Stammtisch Stuttgart founded 2005 www.fierotreff-stgt.de

US-Car & Oldtimerfreunde  Kiel

Hallo Bodo,

hier unsere Info zum wöchentlichen Stammtisch:

 

Wir, die US-Car & Oldtimerfreunde Kiel, treffen uns  jeden Samstag ab 16.00 Uhr zum offenen Stammtisch und netten Plausch zu Chrom, Blech und Benzin. Jeder kann mitmachen.

(Im Winter jeden 2ten Samstag)

Mehr Infos unter: www.uscarfreundekiel.de

Email: info@uscarfreundekiel.de

Wo:

Bredeneeker Gasthaus

An der Spolsau 1

24211 Bredeneek

(Wenn euer Navi Bredeneek nicht kennt

nehmt 24211 Lehmkuhlen oder 24211 Rastorf)

Kaufe nicht restaurierte Oldtimer bis Baujahr 1955

Ich bin Dieter Woronin und bin auf der Suche nach Oldtimer Coupes oder cabrios bis 1955 Bj. und Motorräder bis Bj 1945. Am liebsten im nicht restaurierten Zustand, so dass die Restaurationabasis noch da wäre.

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Woronin, M.A.
Tel: +49 3021758320
      +49 1794791782
email: car.dieter@googlemail.com
 

Hier findest Du uns:

Oldtimer- & US Car IG.

Kropp

Bodo Cadillac
Theodor-Storm-Allee 6
24848 Kropp

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